Wo kann ich eine Streuobstwiese anlegen?

Damit die Bäume später gut gedeihen, ist es wichtig, einen geeigneten Standort zu finden.

Nehmen Sie ihren Standort genau in Augenschein! Gute Lagen sind:

  • Humusreiche, tiefgründige und gut durchlüftete, Böden

  • lehmige Böden

  • leichte Hanglage

  • windgeschützt

  • sonnig

Schlechte Lagen sind:

  • Schwere, schlecht durchlüftete oder staunasse Böden

  • trockene, sandige Böden

  • Mulden

  • Höhenlagen

  • schattig

  • am Hangfuß gelegen

Schlechte Standortfaktoren können manchmal durch die Wahl einer geeigneten Obstsorte ausgeglichen werden. Lesen Sie dazu mehr im Kapitel Welche Obstbaumart verwende ich? und Welche Obstsorte verwende ich?

Am besten geeignet für die Anlage einer Streuobstwiese sind Grünlandflächen. In Unterfranken sind sog. Streuobstäcker üblich. Dabei findet eine Unternutzung mit Hackfrucht-Anbau statt.

Obstbaumzeilen können auch entlang von Feldwegen und Straßen gepflanzt werden. Beachten Sie, dass ein Mindestabstand von 3 m zum Fahrbahnrand eingehalten werden muss.

Flächen-Größe

Den wertvollsten Lebensraum schaffen Sie mit einem flächigen Obstbaumbestand. Damit sich Gartenrotschwanz und Neuntöter in der Streuobstwiese wohl fühlen, sollte diese mindestens 3 ha groß sein. Aber auch kleinere Flächen bereichern die Landschaft und bieten vielen Tieren ein Zuhause.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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